Kurzfilm-Abend II

6. Dez. | 20 Uhr | Carl-Amery-Saal, Gasteig

In Kooperation mit IG – Initiativgruppe e.V. / Jugendinformationszentrum (JIZ), Junge Volkshochschule

Blau-Grau

Syrien 2002 | 23 Min | OmU | Regie: Mohammad Al Ruhmi

Zurück am Schauplatz seiner Kindheit in Nordmesopotamien erfährt der Autor, dass die ganze Region in die Gewässer des größten Staudamms am Euphrat in Syrien versinken wird. Der Filmemacher macht sich vor Ort auf, um im Rahmen archäologischer Missionen die letzten Bilder des Tals und des Alltagslebens in den Dörfern, die er gekannt hat und in die er oft zurückgekehrt war, zu fixieren. Er bezeugt so eine Pracht, die künftig für immer den Blicken verwehrt bleibt.

“20 Jahre später leiden die Leute immer noch darunter… ihre Felder und Häuser sind unter Wasser… Sie haben ihre Heimat verloren und das tut weh. Ich komme aus dieser Gegend.” 

(Hafez Al Moussa – Kurator KINO ASYL)

Rostams Reise

Deutschland 2017 | 10 Min | Dt. Fassung | Regie: Kornelia Cilic

Rostam ist auf der Flucht. Dieser Film zeigt ohne Worte, wie es sich anfühlt, als Illegaler zu reisen und dafür alles zu verlassen – seine Familie, seine Kindheit und sein bisheriges Leben. Er ist sich nicht sicher, ob er am Ziel ankommen wird. Obwohl seine Familie dagegen war, hat er sich als Minderjähriger dafür entschieden.

„Der Film beschreibt die Reise meines Bruders, deshalb ist es mir wichtig, ihn euch zu zeigen.“

(Ali Sherzad – Kurator KINO ASYL)

Persian Gulf

Iran 2011 | 13 Min | OmenglU | Regie: Mahnaz Armin

In der präsentierten Dokumentation geht es um die Befreiung des Persischen Golfs, die Unabhängigkeit des Iran, und die Diskussion über eine eventuelle neue Namensgebung des “Persian Gulf”.

“Ich will den Leuten Hoffnung zeigen.”

(Elena Arminia – Kuratorin KINO ASYL)

Salveger (Jahrestag)

Deutschland 2018 | 14 Min | OmU | Regie: Angelica Germanà Bozza

Ahmet, junger alleinerziehender Vater, und seine 9-jährige Tochter, Rozerîn, sind aus der Türkei nach Deutschland eingewandert und gestalten hier ein neues Leben. Ahmet gibt sein Bestes, um Rozerîn eine heitere Kindheit zu ermöglichen. Das Leben der Beiden ist jedoch durch die schmerzhafte Abwesenheit von Rozerîns Mutter geprägt. Am Jahrestag ihres Todes, wollen Vater und Tochter zum Gedenken der jungen Mutter eine wertvolle Tradition auf ihre besondere und fürsorgliche Weise ausführen.

“Ich bin ein kurdischer Schauspieler aus der Türkei und lebe seit 2 Jahren in München. Ich bin sehr froh, ein Teil von KINO ASYL zu sein.”

(Aziz Capkurt – Kurator KINO ASYL)

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6. Dez. 2019
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Carl-Amery-Saal, Gasteig

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