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Prickly Roses

02.12.2021 | 20: 30 Uhr | HFF

Drei seit Kindheitstagen befreundete Frauen kämpfen mit harten Arbeitsbedingungen, unfairer Bezahlung und Sexismus auf einer Rosenplantage. Die Blumenindustrie in Uganda ist bekannt dafür mikrige Löhne an hart schuftende Menschen zu bezahlen.  Dieser Film lässt einen Einblick in die Blumenindustrie zu und rückt  die Rose als Geste der Liebe in ein völlig anderes Licht.

 

Trailer

Regie

Matthew Nabwiso

Land | Jahr

Uganda 2020

Sprache

OmU

Dauer

57 Min.

Genre

Drama

Kuratorin: Lilliane 

Der Film Prickly Roses erinnert mich an meine Zeit in Uganda als verstoßene, alleinerziehende Teenage-Mutter. Zu dieser Zeit musste ich in den botanischen Gärten an der Etebbe Road schuften. Es war brutal harte körperliche Arbeit – vor allem als schwangere Jugendliche war es psychisch enorm belastend. Familie ernähren und beschützen ist Frauensache in meiner Heimat.

Most bosses in such industries get away with their undercover evil deeds. Struggling alone, feeling the pain of the workplace, rejection from family etc. calls for a woman to not only stay strong but to be brave for her child and other women who look up to her.

Das Absurdeste ist, dass wir in einer Welt leben, in der Blumen als nette Geste im Zeichen der Liebe verschenkt werden. Wobei das Zeichen der Liebe, in Ländern wie Uganda, durch Zwangsarbeit entsteht.