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Osama

01.12.2021 | 20:30 Uhr
Gasteig HP8 (Halle E, Projektor)

Nach der Machtübernahme durch die Taliban stehen in Afghanistan tausende Witwen und alleinstehende Frauen vor einem unüberwindlichen Problem: wie sollen sie ihren Lebensunterhalt verdienen, wenn sie nur in Begleitung männlicher Verwandter das Haus verlassen dürfen? Eine Mutter beschließt, ihre 12-jährige Tochter als Sohn zu verkleiden, damit sie sie zu ihrer Arbeit begleitet. Als die Mutter ihre Arbeit verliert, muß das Mädchen die Familie ernähren. Als Junge fängt sie an für einen Milchmann zu arbeiten, der mit dem im Krieg gefallenen Vater der Familie befreundet war. Durch die Verkleidung ist das Mädchen gezwungen, an den religiösen Riten der Männer teilzunehmen und die Koranschule zu besuchen. Doch die männlichen Verhaltensweisen sind ihr fremd. Und die Furcht vor der Enttarnung wächst mit jedem Tag.

Trailer

Regie

Siddiq Barmak

Land | Jahr

Afghanistan 2003

Sprachen

Dari, Pashtu

Dauer

83 Min.

Genre

Spielfilm/Drama

Kurator: Mostafa

Die Taliban sind eine wilde und kriminelle Gruppe, die sich an keine humanitären Prinzipien hält. Vor allem ihr Verhalten gegenüber Frauen ist unmenschlich. Osamas Film zeigt einen Ausschnitt ihrer Verbrechen. Mein Ziel ist es, zu zeigen, dass die Taliban nichts ändern werden. Ich möchte den Film zeigen, um die Leute wach zu rütteln, die noch immer davon träumen, dass sich durch die Taliban etwas zum positiven verändert.