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GAZA

02.12.2021 | 18:30 Uhr | HFF

Die Regisseure Garry Keane und Andrew McConnell verstehen ihren Dokumentarfilm „Gaza“ als eine Hommage an die Menschen im Gazastreifen, die unter der ständigen Bedrohung des Krieges stehen. Auf dem 364 Quadratkilometer großen Küstenstreifen, direkt am Mittelmeer zwischen Ägypten und Israel, leben dicht an dicht ca. 2 Millionen Palästinenser. Dort leben sie in völliger Autonomie, nur kontrolliert von der radikal-islamischen Hamas. Seit die Hamas 2007 die Herrschaft über das Gebiet an sich gerissen hat, werden mehr Raketenangriffe auf israelische Gebiete getätigt, als je zuvor. Doch Israel schlägt jedes Mal unerbittlich zurück. Was folgt, sind blutige Kämpfe zwischen israelischen Streitkräften und der Hamas, mitten im Gazastreifen. Zuletzt eskalierte dort 2014 die Lage. Seitdem herrscht Waffenstillstand, doch die Bewohner trauen dem Frieden nicht…

Trailer
Regie

Garry Keane & Andrew McConnell

Land | Jahr

Irland / Kanada / Deutschland 2019

Sprache

OmU

Dauer

90 Min.

Genre

Dokumentation

Kurator: Oussama

Ich war verblüfft, dass Netflix den Film nicht in seine Mediathek aufnehmen wollte. Vor allem als ich erfahren habe, dass der Film für einen Oskar nominiert wurde. Die Botschaft des Filmes ist, dass Gaza das Leben verdient, und dass der oder die “Palästinenser*in” ein Mensch ist, der nach einem Guten Leben strebt und trotz der Brutalität und Tyrannei die Besatzung nicht aufgibt. Ich habe mich für den Film Gaza entschieden, weil ich nicht nur die unterdrückte Stadt, die immer noch als das größte Gefängnis der Welt bezeichnet wird, zeigen will. Sondern auch um zu zeigen, dass Gaza eine Stadt ist, die von normalen Menschen mit normalen Träumen bewohnt wird. Man kann Gaza in diesem Film aus einer anderen Perspektive erleben und den Leuten, die dort leben, näherkommen und sie gut verstehen.