Lamin Kinteh

“Mein Name ist Lamin Kinteh, einige nennen mich MLK. Ich glaube ich habe alles im Leben. Aber es braucht Zeit, das richtige Herz, die richtigen Handlungen, die richtige Leidenschaft und den Willen, es zu riskieren. Das zeigt auch der Film Deweneti.”

“My name is Lamin Kinteh, some call me MLK. I realise that I can have everything in life. However, it takes timing, the right heart, the right actions, the right passion and a willingness to risk it all. This shows also the movie Deweneti.”

Lamin Kinteh (Senegal) präsentiert:

Deweneti

Deweneti
Senegal 2006, 15 Min., Director: Dyana Gaye

Der Titel des Films “Dewenti” heißt auf Wolof “Grüße zum Fest” (Wolof wird im Senegal, in Gambia und Mauretanien gesprochen). Der Kurzfilm handelt von dem jungen Ousmane a Talibé (ein Koranschüler), der täglich von seinem Lehrer in die Straßen von Dakar geschickt wird, um um Almosen zu bitten. Er überlegt sich eine Strategie, wie er sein Betteln kreativer gestalten könnte. Statt nur um Geld zu bitten, bietet er den Tausch gegen ein Gebet oder einen Wunsch an. Er verspricht auch, den Weihnachtsmann um die Erfüllung all dieser Wünsche zu bitten. Schließlich schreibt er einen Brief an den Weihnachtsmann mit einem großen Wunsch für sich selbst.

The name of this movie “Deweneti” means “Happy holidays” in Wolof (a language spoken in Senegal, the Gambia, and Mauritania). The short film is about young Ousmane a Talibé (Koranic school student) who is sent out daily by his teacher to beg for alms on the streets in Dakar. He devised a strategy to make his begging more creative than just asking for a coin in exchange for a prayer or wish. He also promised to make a request to Santa Claus for them and finally wrote a letter to Santa with a strong wish for himself too.

“Ich mache bei Kino Asyl mit, weil ich glaube, dass es eine gute Idee ist, etwas mit netten Leuten gemeinsam zu machen und unterschiedliche Länder und Kontinente kennen zu lernen, da diese unterschiedliche Lebensweisen haben. Ich habe durch die Teilnahme sehr viel über gemeinsames Arbeiten mit Menschen unterschiedlicher Kulturen gelernt und alle sind unglaublich unterschiedlich. Lasst uns jetzt Aujourd’hui ansehen.”

“I am participating in Kino Asyl because I think it is a nice idea to associate with smart people and to also get to know different countries and continents because different countries have different ways of living. I have learnt a lot participating in this project like how to associate with people from different cultures and that they are all absolutely incredibly and supremely different. Now let´s watch Aujourd’hui.”

Präsentiert von Lamin Kinteh (Senegal)

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Aujourd’hui (TEY)
Senegal 2012, 86 Min., Director: Alain Gomis (OmU)

Heute ist der letzte Tag in Satchés Leben. Obwohl er stark und gesund ist, akzeptiert er seinen bevorstehenden Tod. Er läuft durch die Straßen seines Heimatortes in Senegal, wo er die Vergangenheit wahrnimmt, als sehe er sie zum ersten Mal: sein Elternhaus, seine erste Liebe, Jugendfreunde, Frau und Kinder. Immer wieder hört er den gleichen Vorwurf: Warum ist er nicht in Amerika geblieben, dem Land, in dem er eine Zukunft hatte? Satché nimmt seine letzten Erlebnisse voller Angst, aber auch mit Freude in sich auf. Der gefeierte Schauspieler, Musiker und Poet Saul Williams spielt die Hauptrolle in diesem ergreifenden und besinnlichen Drama.

Today is the last day of Satché’s life. Though he is strong and in good health, he accepts his imminent death as he walks through the streets of Senegal, taking in the sites of his past as if he were looking at them for the last time: his parents’ house, his first love, the friends of his youth, and his wife and children. People always ask him full of reproach, why he didn’t stay in America, the land, where he got chances. Satché assimilates his final experiences full of anguish and at the same time full of joy. The acclaimed actor, musician, and poet Saul Williams stars in this stirring, reflective drama.

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